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Labors

AUTLAB - Labor für Automatisierungstechnik (I)

Labor für Automatisierungstechnik
Leiter: Prof. Eberhard Grötsch
Betreuer: Ludwig Seubert

Schwerpunkt der Arbeiten im Labor für Automatisierungstechnik sind speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) und ihr Umfeld. Ziel ist es, den Studierenden die speziellen Anforderungen der Automatisierungstechnik anhand folgender Aufgaben nahezubringen:

- Konzepte für die Automatisierungstechnik mit verteilten Systemen
- Mitarbeit an Informatik-Komponenten für die Automatisierungstechnik
- Vergleichende Untersuchungen verschiedener Automatisierungskonzepte zum Nutzen der Anwender

Für diese Aufgaben steht eine umfangreiche Spezial-Hardware und die erforderliche SW zur Verfügung.

Die Schwerpunkte der Laborarbeit liegen in den Bereichen:
  • Compiler für SPS- und NC-Steuerungen
  • Architekturen verteilter Automatisierungssysteme
  • Visualisierung von Prozessen

BPMLAB - Labor für Business Process Management (W)

Leiter: Prof. Dr. Gabriele Saueressig
Betreuer: Niko Wörtmann

BPM-Lösungen integrieren die Analyse und Modellierung eines Prozesses, die Implementierung und Ausführung sowie die Überwachung und Auswertung. Sie unterstützen damit den gesamten Lebenszyklus von Prozessen. Erreicht wird dies durch die Zusammenführung verschiedener Technologien zur Modellierung und Automatisierung von Prozessen und Workflows mit EAI und Business Intelligence.

Im Zentrum der Labortätigkeit stehen Einsatz und Nutzen von Business Process Management Systemen sowie deren zugrunde liegende Integrationstechnologie und Anwendungen wie Web Services und serviceorientierte Architekturen.

Schwerpunkte sind:

  • Evaluierung von BPM-Systemen
  • Einsatzmöglichkeiten innovativer BPM-Lösungen
  • Strategische BPM-Projekte
  • Anwendungsszenarien zur Unterstützung verteilter und flexibler Geschäftsprozesse

CSCWLAB - Labor für Computer Supported Cooperative Work (I/W)

Leiter: Prof. Dr. Robert Grebner
Betreuer: Niko Wörtmann

Gegenstand dieses Labors sind die Implementierung von Geschäftsprozessen und die Unterstützung von Gruppenarbeit mit Hilfe von Softwaresystemen. Beim ersten stehen stark strukturierte Prozesse, beim zweiten schwach oder gar nicht strukturierte Prozesse im Vordergrund. Neben Standardsystemen wird auch die Programmierung individueller Softwarebausteine behandelt.

Schwerpunkte sind

  • Aufbau und Funktionsweise von CSCW-Systemen
  • Workflow-Engines
  • Modellierung von Workflow-Systemen
  • Einsatz von Groupware zur Unterstützung von Gruppenarbeit

DATLAB - Labor für Datenbanken (I/W)

Labor für Datenbanken und Dokumentationssysteme
Leiter: Prof. Bernd Breutmann
Betreuer: Wendelin Freudinger

Das Labor wurde 1985 als Labor für Datenbanken eingerichtet und veränderte sich seitdem mit den Innovationssprüngen, Technologien und Aufgabenstellungen der betrieblichen Praxis. Aktuell werden Datenbank- und XML-Technologien für betriebliche Aufgaben des Wissensmanagement untersucht und bereitgestellt.
Die fachlichen Schwerpunkte sind Wissensmanagement-Systeme, Datenbanken, lnformations- und Wissensmodellierung, XML/SGML und eLearning-Systeme.

Die Aktivitäten konzentrieren sich aktuell auf folgende Projekte:

  • Wissensmanagement für virtuelle Projektpartnerschaften. Das Projekt wird in Kooperation mit Unternehmen durchgeführt und von der High Tech Offensive Bayern mit DM 530.000,- unterstützt. Laufzeit: April 2000 bis August 2003
  • GALECIA-Group for Advanced Learning Environments using Communication and Information Aids. Das Projekt evaluiert multimediales Lehr- und Lernmaterial. Es wird vom Europäischen MINERVA-Programmunterstützt.
  • Studien- und Diplomarbeiten im Umfeld von XML, XML-Datenbanken, Content-Management, etc.

eBILAB - Labor für electronic Business Integration (W)

Leiter: Prof. Dr. Michael Müßig
Betreuer: Peter Riegler

In diesem Labor sollen Konzepte und Lösungen zur Unterstützung der Geschäftsprozesse ausgewählter Branchen entwickelt und bewertet werden. Insbesondere unternehmensübergreifende Lösungen stehen dabei im Vordergrund.

Die Schwerpunkte der Laborarbeit liegen in den Bereichen:

  • e-Business im Bank und Versicherungsbereich
  • e-Business entlang des car-life-cycle
  • hybride e-Business-Lösungen
  • organisationsübergreifende e-Business-Lösungen

eCLAB - Labor für electronic Commerce (W)

Leiter: Prof. Dr. Mario Fischer
Betreuer:
Peter Riegler

Im Labor für electronic Commerce geht es um die Konzeption, den wirtschaftlichen Einsatz und die kundenorientierte Gestaltung von Systemen für den elektronischen Geschäftsverkehr.
Im Vordergrund steht dabei zuerst eine Orientierung am tatsächlichen Kundenproblem bzw. dem Problembündel und nachfolgend die Frage, wie es technisch gelöst werden kann.

Die Schwerpunkte der Laborarbeit liegen in den Bereichen:

  • Analyse, Usability und Funktionaltests von Shopsystemen-Oberflächen
  • Entwicklung von Umsetzungstechniken für eine problemorientierte Produktauswahl und -darstellung
  • Analyse, Messung und Controlling von kritischen Erfolgsfaktoren für den Einsatz von eCommerce-Systemen
  • Einbettung von eCommerce-Systemen in betriebliche Organisationsstrukturen
  • Entwicklung innovativer Lösungen in den Bereichen Business-to-Business und Business-to-Consumer

HARDLAB - Labor für Rechnertechnik (I)

Labor für Rechnertechnik und Mikroelektronik-Anwendungen
Leiter: Prof. Dr. Balzer
Betreuer: Ludwig Seubert

Der Schwerpunkt der Arbeiten in diesem Labor liegt sowohl bei der Entwicklung von Hardware als auch bei der hardware- nahen Programmierung unter Berücksichtigung verschiedener Rechnerarchitekturen und Hardwarekonfigurationen.

Im speziellen sind dies:

  • Hardwarenahe Programmierung
  • Systemprogrammierung
  • Computersimulation
  • Sprachverarbeitung
  • Bildverarbeitung mit Objekterkennung
  • Messwertefassung und -verarbeitung
  • CNC-Maschinen

MEDIALAB - Labor für Medieninformatik und Multimediatechniken

Leiter: Prof. Dr. Frank Deinzer
Betreuer: Niko Wörtmann und Wendelin Freudinger

Schwerpunkt der Arbeiten im Labor für Medieninformatik und Multimediatechniken sind aktuelle Medientechniken. Dabei reichen die Arbeiten von grundlegenden Fragestellungen der Audio-, Video- und Bildverarbeitung bis hin zu aktuellen Techniken im Multimediabereich.

Im Speziellen beschäftigen sich die Arbeiten im Labor mit:

  • Audio Be- und Verarbeitung
  • Klassifikationsfragestellungen (Media Mining in Video, Audio und Bildern)
  • Spezielle Aspekte der Medienerzeugung (z.B. Computergrafik)
  • Interaktivität und Medientechniken (z.B. BD-J)
  • Visualisierung und Verarbeitung von (medizinischen) Bilddaten
  • Aktuelle Standards in der Medienwelt (z.B. Internet-Techniken, Videokompression)

MobiLAB - Labor für mobile Business Applikationen

Leiter: Prof. Dr. Karsten Huffstadt
Betreuer: Thomas Rust

Softwareapplikationen auf kleinen mobilen Endgeräten - wie beispielsweise PDA’s, Smartphones oder Toughbooks  - sind ein wichtiger Bestandteil der industriellen Standardsoftware. Die Integration von mobilen Businessapplikationen in betriebliche Abläufe dient dabei einer notwendigen und nachhaltigen Geschäftsprozessoptimierung.

Die Schwerpunkte der Laborarbeiten liegen folglich in der Analyse, im Entwurf und in der Entwicklung von folgenden Bereichen:

  • Mobile Anwendungsszenarien im Rahmen von CRM-, SCM- und SRM-Prozessen
  • Middlewarearchitekturen für mobile Businessapplikationen 
  • Datenbankszenarien für Offline-/Onlineanwendungen
  • Synchronisationsszenarien
  • Usability-Konzepte für differierende Anwendergruppen 
  • Hardwareplattformen und –techniken
  • Smart Applications und mobile Managementcontrollingsysteme

NETLAB - Labor für Datenkommunikation und Sicherheit in Netzen (I/W)

Labor für Datenkommunikation und Sicherheit in Netzen
Leiter: Prof. Dr. Klaus Junker-Schilling
Betreuer: Jörg Dickas

In diesem Labor werden für verschiedene HW- oder SW-Komponenten die Anwendungsmöglichkeiten in heterogenen Kommunikationssystemen untersucht bzw. simuliert. Hierzu gehören insbesondere auch die Untersuchung von Mehrwertdiensten (VAS) sowie die Durchführung von Sicherheitstests. Die eigene Entwicklung verteilter Software oder spezieller Komponenten erfolgt meist auf der Basis von Open Source-Software.
Ferner wird das Labor auch für Übungen zu Lehrveranstaltungen im Rahmen des Studienschwerpunktes "Kommunikation in Verteilten Systemen (KiVS)" genutzt.

Die Schwerpunkte der Laborarbeit liegen in den Bereichen:
  • Datenkommunikation
  • Kommunikationssysteme
  • Datenschutz und Datensicherung
  • Netzwerkmanagement
  • Linux

SAPLAB - Labor für industrielle Standardsoftware (W)

Leiter: Prof. Dr. Karl Liebstückel
Betreuer: Niko Wörtmann

In diesem Labor sollen unternehmensinterne und unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse unter Einsatz industrieller Standard-Softwarepakete entwickelt und abgebildet werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Softwarelösungen der Fa. SAP (z.B. R/3, B2B, CRM, APO, Business Warehouse etc.).  Aber auch Softwarelösungen anderer Anbieter werden zum Einsatz gebracht.

Die Schwerpunkte der Laborarbeit liegen in den Bereichen:

  • Gestaltung und Modellierung betrieblicher Geschäftsprozesse
  • Abbildung von Geschäftsprozessen anhand industrieller Standardsoftware (z.B. Einkauf, Produktion, Vertrieb, Kostenrechnung, Instandhaltung, Customer Relationship Management, Lagerhaltung, Projektmanagement etc.)
  • Basistools wie Workflow, Dokumentenmanagement, Self-Service-Szenarien, Listviewer, Klassifizierung etc.
  • Branchenspezifische Anwendungen (z.B. Banken, Versicherungswesen, Prozessindustrie, Krankenhaus)
  • Customizing
  • Analyse von Unternehmensdaten
  • Integration anderer Technologien (z.B. CAD, Mobile Devices, BDE, GIS)

SOFTLAB - Labor für Software-Engineering (I/W)

Leiter: Prof. Dr. Jürgen Spielmann
Betreuer: Wendelin Freudinger

Die Arbeiten des Labors umfassen alle Bereiche des Software-Engineering, d. h. neben der Softwareentwicklung werden auch Themen der Softwarequalitätssicherung sowie des Projekt- und Konfigurationsmanagements bearbeitet.

Die Schwerpunkte der Laborarbeit liegen in den Bereichen:

  • Methoden und Techniken des Software-Engineering
  • CASE-Tool-Einsatz
  • Objektorientierte Entwicklungsmethoden
  • Software-Metriken
  • Software-Qualitätssicherung (ISO-9000)
  • Vorgehensmodelle; Entwicklung von unternehmensbezogenen Verfahren zur Abwicklung von DV-Projekten