Fakultät Informatik und Wirtschaftsinformatik [welearn.de]

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Bachelor an der Fakultät Informatik und Wirtschaftsinformatik

Aktuelles zum "Bachelor"

Die Bachelorstudiengänge "Informatik" und "Wirtschaftsinformatik" werden seit dem Wintersemester 2005/2006 angeboten. Sie wurden 2008 akkreditiert. 2009 wurde die Akkreditierung erfolgreich verlängert.
Außerdem wird der Bachelor-Studiengang "E-Commerce" seit dem Wintersemester 2011/2012 angeboten. 
Sie können sich für alle Studiengänge jeweils zum Wintersemester einschreiben. Für den Studiengang Informatik können Sie sich zusätzlich auch im Sommersemester einschreiben.

 

Bewerbungsfristen

Für das Sommersemester (Beginn: 15. März) gilt die Bewerbungsfrist immer ab 15. November bis 15. Januar.

Bewerbungsfrist für das Wintersemester (Beginn: 1. Oktober) läuft vom 1. Mai bis zum 15. Juli jeden Jahres.

Weiterführende Informationen, sowie den online Bewerbungslink finden Sie hier: http://studienangelegenheiten.fhws.de/bewerbung.html.

Allgemeine Informationen zu "Bachelor" und "Master"

Im Hinblick auf einen einheitlichen Bildungsmarkt wurde von den Mitgliedsstaaten der EU ein für alle verbindliches Bildungskonzept erstellt, das unter der Bezeichnung „Bologna-Erklärung“ bekannt ist.

Das Konzept beinhaltet eine Modularisierung des Studiums und sieht zwei aufeinander aufbauende Hochschulabschlüsse vor. Dies sind "Bachelor" und "Master".

Auch wenn diese beiden Abschlüsse in Deutschland bisher bis jetzt noch nicht überall bekannt sind: Die Akzeptanz bei den Unternehmen ist groß und die Vorteile auch:

  1. Die kürzere Regelstudienzeit des Bachelors ermöglicht den Studierenden einen frühzeitigen Start ins Berufsleben. Das Bachelor-Studium ist kompakter und straffer organisiert als das Diplom.
  2. Das Studium ist eher lerner- als wie bisher lehrorientiert. Grundlage sind studentische Arbeitsleistung, Credit-Punkte und ein Diploma Supplement, das Ihre spezifische Studienleistung deutlicher als ein Abschlusszeugnis dokumentiert.
  3. Die Studierenden können das Studium besser auf individuelle Bedürfnisse einstellen, an ihre Fähigkeiten oder Lebensumstände anpassen. Konkret bedeutet dies, dass jeder Studierende entscheiden kann „wie viel“ bzw. „wie lange“ er studieren möchte (Bachelor oder Bachelor + Master oder Bachelor + Master + Promotion). Er hat außerdem die Möglichkeit zwischen den einzelnen Studienabschnitten Arbeitsphasen einzulegen (z.B. Bachelor-Studium, gefolgt von Berufstätigkeit, gefolgt von Master-Studium). Auch kann der Studierende entscheiden wo er die einzelnen Studienabschnitte durchführen möchte (z.B. Bachelor-Studium in Würzburg und Master-Studium in Berlin).
  4. Im Gegensatz zum Diplom sind die o.g. Hochschulabschlüsse international anerkannt und etabliert. Dies betrifft sowohl Europa, wie auch große Teile des nichteuropäischen Auslands, wie beispielsweise Amerika oder Australien. Damit können die verschiedenen Abschlüsse in unterschiedlichen Ländern absolviert (z.B. Bachelor in Deutschland und Master in England) und genutzt werden (z.B. Bachelor in Deutschland und Berufstätigkeit in Spanien).
  5. Die Wirtschaft, vor allem die IT-Branche nimmt die neuen Studienformen äußerst positiv wahr. Die global aufgestellten Unternehmen kennen sowieso überwiegend Bachelor- und Masterabschlüsse. Sie werden die besondere Qualität und Praxisnähe unserer neuen FH-Abschlüsse sehr schätzen.

Die neue Studienform sieht anstelle eines Diplomstudiengangs einen Bachelorstudiengang mit der Perspektive auf einen aufbauenden Masterstudiengang vor.

Der Bachelorstudiengang umfasst 7 Semester (6 theoretische wie bisher im Diplomstudiengang und ein ausgebautes Praxissemester).

Als logische Konsequenz wird das Diplomstudium nicht länger für das Erstsemester angeboten, welches in Deutschland als Hochschulstudium sowieso in absehbarer Zeit auslaufen wird.

Allgemeine Informationen zum Thema Bachelor / Master finden Sie z.B. auf den Seiten des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst unter unter http://www.ba-ma.bayern.de/.

Weitere Informationen zu "Bachelor" und "Master"

Eingebunden in den europaweiten Bologna-Prozess führen Bund, Länder und Hochschulen die größte Hochschulreform seit Jahrzehnten durch.

Ziel des 1999 in der italienischen Universitätsstadt Bologna angestoßenen Hochschulreformprozesses ist es, international akzeptierte Abschlüsse zu schaffen, die Qualität von Studienangeboten zu verbessern und mehr Beschäftigungsfähigkeit zu vermitteln.

Im Zuge der Reformen hat sich in Deutschland auch die Zahl der Studierenden erheblich ausgeweitet.

Die Mobilität deutscher Studierender ins Ausland und die Attraktivität deutscher Hochschulen für ausländische Studierende und Nachwuchswissenschaftler sind deutlich angestiegen.

Bachelor und Master: neue Studienstruktur ab WS 2005/2006